In Leipzig wird momentan kräftig am neuen Roboter für den Eurobot 2011 gearbeitet. Viele Konzepte für die Elektronik und Programmierung sind aus dem letzten Jahr übernommen und verbessert wurden. Hier sieht man unseren 2010er Roboter auf der neuen Spielplatte bei einer autonomen Testfahrt.
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Nach dem Eurobot-Wettbewerb in Leipzig 2010 steht nun der Austragungsort für die deutsche Meisterschaft im Eurobot-Wettbewerb 2011 fest. Dieses mal verschlägt es die Teilnehmer nach Ludwigshafen. Ausgerichtet wird der Wettkampf vom Team Green Birds. Vom 27.05.2011 bis 28.05.2011 kämpfen dann wieder autonome Roboter um die deutsche Eurobot-Meisterschaft und eine Qualifikation für die Weltmeisterschaft.
Der Wettbewerb steht diese Jahr unter dem Motto “Chess’up!”, die Eurobot-Regeln und eine FAQ können auf den Veranstalterseiten heruntergeladen werden.
Hardware-Bastelei und Programmierung liegt ja zur Zeit total im Trend. Die einen basteln Fnordlichter, manche spielen mit dem Butterfly oder der halvedDisc, wieder andere bauen Mini-Roboter wie den Asuro.

Allem gemeinsam ist, dass die Intelligenz der Geräte durch Microcontroller verwirklich wird. Bei mikrocontroller.net findet man gute Dokumentation, unter anderem ein umfassendes Tutorial zur Atmel-Programmierung in C.
Am Wochenende findet das Finale der Grand Challenge, einem Wettbewerb für autonome Offroad-Fahrzeuge statt. Mal sehen wer gewinnt und ob jemand ankommt. Immerhin winken 2 Millionen Dollar Preisgeld.
Im Oktober 2005 soll in der amerikanischen Mojave-Wüste eine Veranstaltung wiederholt werden, die im letzten Jahr nicht so funktioniert hat, wie man sich das vorstellte. Bei der DARPA Grand Challenge sollten autonome Fahrzeuge ein Rennen von Barstow, Kalifornien nach Primm, Nevada durchführen, aber kein Fahrzeug kam an und der Preis von einer Million Dollar blieb unvergeben. Mal sehen ob dieses Jahr jemand ankommt.
Begonnen habe ich meinen Rundgang im Hochspannungslabor der HTW Dresden, bis zu 150000 Volt lassen einem dort die Haare zu Berge stehen. Auch sehenswert war die Physik-Experimentalvorlesung “Von Archimedes bis Einstein” und die autonomen Roboter des Fachbereiches Landbau/Landespflege.
Weiter ging es dann ins Hörsaalzentrum der TU Dresden, wo an vielen Ständen naturwissenschaftliche Forschung präsentiert wurde. Im Barkhausen-Bau habe ich den schalltoten Raum besichtigt. Zweitausend Kubikmeter Raumvolumen, eintausend davon mit Glaswollelementen gefüllt, beachtliche Raumakustik: alles wird geschluckt. Was ich noch nicht wusste war die Tatsache, dass die Elektrotechniker der TU Dresden eine eigene Mobilfunkzelle (D-88) im Barkhausen-Bau zum Lehren und Lernen betreiben. Man kann sich in die Zelle frei einbuchen und dann im Telefonnetz der Technischen Universität kostenlos telefonieren, die Zelle läuft fast immer. Endlich habe ich mal so eine Anlage auf der Betreiberseite besichtigen können. Kurzmitteilungen und Telefongespräche mitschneiden ist dort überhaupt kein Problem, der Mobilfunkanbieter kann alles.
Interessant war auch die Theatervorstellung im Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden, lehrreiche Inhalte wurden dort aufgelockert dargestellt. Der Innenhof des modernen Gebäudes bot einen guten Rahmen für die Veranstaltung, wirklich schön dort auch um was zu essen und zu entspannen. Abgeschlossen habe ich die Wissenschaftsnacht mit einer Vorlesung über die Kulturgeschichte des Vodkas im HSZ. Fazit: Russland finanziert sich über Vodka, und: nur aus Russland kommt orginal russischer Vodka.
Um es kurz zu sagen, eine sehr gelungene Veranstaltung an allen Orten. Die HTW Dresden konnte in ihrer Präsentation wirklich mit den anderen Einrichtungen, die ich besichtigt habe, mithalten. Insgesamt sind bei mir aber die “frontalen” Präsentationen besser angekommen als die Standpräsentationen mit Postern und TFTs. Ich bin froh in einem Alter zu sein in dem ich noch soviel lernen kann. Wissenschaftsnacht? Gerne wieder.
Von Freitag bis Sonntag (8.-10. April) finden zum fünften mal die Robocup German Open in Paderborn statt. Veranstaltet vom Fraunhofer Institut für Autonome Intelligente Systeme ist der Wettbewerb mit 63 teilnehmenden Mannschaften aus 12 Ländern einer der größten Wettbewerbe im Roboterfussball nach der Robocup-Weltmeisterschaft, die vom 13. bis zum 19. Juli in Osaka ausgetragen wird. Am Freitag und am Sonnabend finden im Heinz Nixdorf MuseumsForum in Paderborn die Vorrundenspiele statt, die Finale werden am Sonntag zwischen 10 und 16 Uhr ausgetragen.
Erste Ergebnisse stehen auch schon fest, die FU-Fighters (Robocup-Weltmeister Small-Size 2004) haben zum Beispiel ihr ersten beiden Spiele in der Small-Size-League mit 10:0 gegen BOTNIA und CoolRUNners gewonnen.









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