Unter http://mathebuch.wordpress.com/ findet man ein nettes Blog zu einem Buchprojekt, das sich mit Mathematik auseinandersetzt. Es geht zwar etwas mehr um die Populärwissenschaft Mathematik als um den Forschungsgegenstand, allerdings gibt es nicht sonderlich viele Weblogs, die sich mit Mathematik in deutscher Sprache auseinandersetzen. Wer Gegenbeispiele hat, möge mir in den Kommentaren widersprechen.
Archiv für die Kategorie 'Mathematik'
Beinah hätte ich es vergessen. Letzte Woche wurde der Abelpreis an Srinivasa S.R. Varadhan verliehen. Varadhan erhält den Preis “für seine grundlegenden Beiträge zur Wahrscheinlichkeitstheorie und vor allem für die Entwicklung einer allgemeinen
Theorie der großen Abweichungen”.
Es scheint ja in letzter Zeit Mode zu sein, mit Google herauszufinden, was die Dinge sind, beziehungsweise wie sie den Webautoren erscheinen. Deshalb habe ich einmal bei Google nach “Mathematik ist” gesucht:
- Mathematik ist nützlich.
- Mathematik ist faszinierend.
- Mathematik ist eine der ältesten Wissenschaften überhaupt.
- Mathematik ist in allen Wissenschaften anwendbar.
- Mathematik ist mehr als Zahlen.
- Mathematik ist geprägt von Mustern.
- Mathematik ist nicht alles, aber ohne Mathematik ist alles nichts.
- Mathematik ist ein kleines, aber feines Fach.
- Mathematik ist dem Liebestrieb nicht abträglich.
- Mathematik ist überall.
- Mathematik ist ein sozial-kulturelles, diskursives Konstrukt.
- Mathematik ist nicht jedermanns Sache.
Ich kann mich da nur anschließen. Fehlt nur noch der Beweis.
In den Geisteswissenschaften ist es geläufig, dass Studenten sich mit den Positionen und Argumenten der historisch vorangegangenen Forschung über die Orginalquellen vertraut machen. Besonders wichtige Arbeiten, Aufsätze und Bücher werde teilweise sogar als Kunstwerke betrachtet, deren Studium nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch inspirieren kann.
In den Naturwissenschaften, wie überhaupt in allen Nichtgeisteswissenschaften, ist Quellenstudium natürlich auch wichtig, trotzdem liegt hier meist der Augenmerk auf dem Fazit eines Dokumentes, wie zum Beispiel dem abgeschlossenen Beweis eines mathematischen Satzes oder der Lösung einer Aufgabe. Dieses Wissen wird meist nicht über die Orginalquellen, sondern durch aufbereitete Lehr- und Fachbücher vermittelt. Trotzdem kann auch im natürwissenschaftlichen Bereich ein Studium der Orginalquellen sehr hilfreich und gewinnbringend sein.
Unter Teaching With Original Historical Sources In Mathematics finden sich Hinweise wie Mathematik unter Nutzung von Primärquellen vermittelt werden kann. Auf weiteren Unterseiten finden sich auch gute Verweise auf solche Primärquellen, wie auch aufgearbeitete und übersetze mathematische Quellen, besonders im Bereich der diskreten Mathematik.
Langsam lerne ich die Tatsache schätzen, dass ich ein mobiles Musikabspielgerät zum Geburtstag geschenkt bekommen habe, auch wenn ich zur Synchronisation noch ein Windows benutzen muss. Besonders interessant finde ich Audio-On-Demand vom Deutschlandfunk, man kann viele der Beträge, die man verpasst hat, hören. Einen interessanten Beitrag gab es gestern bei Wissenschaft im Brennpunkt: Splitter der Unendlichkeit, der auch zum mobilen Hören verfügbar ist.
Unter www.mathekalender.de findet man einen Mathematik-Weihnachtskalender mit Gewinnspiel für junge und ältere Benutzer.
Rubiks Würfel ist ein relativ einfaches mechanisches Puzzle. Einen interessanten Lösungsvorschlag und ein Java-Applet zum Online ausprobieren findet man bei Lars Petrus (in deutscher Übersetzung von Frederick Meysel). Ich wünsch mir einen Rubik’s Revenge oder einen Professor’s Cube zu Weihnachten, in Dresden auf dem Striezelmarkt gab es in den letzten Jahren immer einen Stand mit mechanischen Puzzle, mal schauen ob ich da fündig werde.
Ein neuer Trend beherrscht die Rätselspalten der Zeitungen: Sudoku.

Das Spielfeld besteht aus 9 x 9 Felder, unterteilt in 9 Regionen zu je 3 x 3 Felder. In die Felder müssen die Ziffern 1 bis 9 eingetragen werden. Bestimmte Felder sind bei Spielbeginn schon ausgefüllt. Eine Lösung ist erreicht, wenn in jeder Spalte, jeder Zeile und jeder Region jede Ziffer jeweils nur einmal vorkommt und alle Felder gefüllt sind. Durch unterschiedliche Ausgangspositionen können leichte, moderate oder schwere Rätsel gestaltet werden.
Online kann man Sudoku bei websudoku.com spielen.
Graphentheoretisch betrachtet ist das Problem ein Problem der Färbung. Ein gegebener Graph mit 81 Knoten und partieller 9-Färbung soll eine vollständige 9-Färbung erhalten. Den Knoten sind als Bezeichnungen ihr Koordinaten zugeordnet und zwei Knoten sind verbunden, wenn die zugehörigen Felder in der gleichen Reihe, Spalte oder Region liegen.
Die Lösungen von Sudoku-Problemen sind immer Lateinische Quadrate, allerdings gibt es durch die Regionen viel weniger Sudoku-Lösungen als Lateinische Quadrate. Insgesamt sind es 6670903752021072936960.











Kommentare