Bericht aus Zentralasien

Ich bin jetzt seit 4 Wochen in Zentralasien und immer noch ist alles ziemlich faszinierend. Seit 2 Wochen arbeite ich nun im Institute for Power Engineering und Telecommunication, meine Arbeitsstelle ist ziemlich entspannt. Ich bekomme 15000 Tenge im Monat, das sind in ungefähr 100 Euro und entspricht in etwa dem Verdienst eines Mitarbeiters am Institute. Meine Arbeitszeit kann ich ziemlich frei wählen, meist arbeite ich von 10.30 bis 16.00 Uhr, mit einer halben Stunde Mittag. Im Institut gibt es zum Glück Internet, allerdings nur spärlich mit Proxy und Quota, also Mengenbeschränkung.

Meine Aufgabe ist es, einen Informations-Webserver für die Studenten des Institutes zu installieren. Außerdem ist mein betreuender Professor an einer Websoftware zur Verwaltung der Noten der Studenten interessiert, da er gesehen hat, wie ich mich im System der HTW angemeldet habe um meine Prüfungsergebnisse abzurufen. Diese habe ich im Übrigen alle bestanden. Die Arbeitsatmosphäre ist sehr locker, ich habe einen Arbeitsplatz in einem Computer-Klassenraum und sitze dort mit dem Administrator des Rechner-Pools. Der versteht sogar ein wenig Englisch und auch seine Arbeit ist ziemlich entspannt, da die Semesterferien bis Ende August Ferien andauern, und deshalb nur spärlich Studenten am Institut sind. Alles ziemlich entspannend.

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